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¡Vivá México!

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Über die Gedanken des Septembers und die Zeit des Ankommens.

Beim Rückblick auf den Vergangenen Monat halfen mir gerade zwei Momente. Der erste war auf dem Rückweg von einer Gruppenstunde, auf dem ich normalerweise zwei Kleinbusse nehmen muss. Doch ein mal ging die letzten drei Kilometer zu Fuß. In der Abenddämmerung konnte ich mich nicht nur in die Landschaft verlieben, wie man sich finde ich beim Anblick dieser Bilder vorstellen kann, sondern mir auch überlegt, was es aus diesem Monat zu berichten gibt.




Der Tenor für diesen Artikel ist mir jedoch erst in den Sinn gekommen, als ich bereits die ersten Worte geschrieben hatte und dabei Musik hörte. Es waren die ersten Worte des Titels „Wearing out my shoes“ der Gruppe „Club de Belugas“, die mich ein Stück weit inspirierten:
„Strangely happy, where I am“ („seltsamer Weise glücklich, wo ich bin“)
Doch später noch mehr dazu. Fangen wir erstmal beim Anfang des Monats an.
Unsere Ankunft hier in Hidalgo bedeutete erstmal ein weiteren Besu…

Zwischen Vokabeln und Urlaub

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Der erste Monat in der Sprachschule
Mit der Devise unter der Woche ein bisschen Schule zu spielen und nachmittags und/oder am Wochenende Ausflüge zu unternehmen, lernen wir hier Spanisch. Es könnte uns so viel schlechter ergehen.
Die Zeit der Sprachschule geht morgen vorüber. Das heißt wir sind inzwischen einen ganzen Monat hier in Mexiko. Es fühlt sich eher an, als wären wir vorgestern erst angekommen. Der einzige Unterschied ist, dass wir inzwischen alle besser oder erst überhaupt ein bisschen Spanisch sprechen und vieles erlebt haben. Den letzten Monat verbrachten eigentlich eher
zwischen Vokabeln und Urlaub.

Beginnen wir mit der Sprachschule. Als wir am Dienstag vor vier Wochen hier angekommen sind, wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Nach Frühstück und zwei Stunden Zeit den verpassten Schlaf von der Busfahrt nachzuholen, ging es auf eine kleine Stadtführung durch Oaxaca. Carlos, der Sprachschulleiter und eine der Lehrerinnen, die sich mit ihm um die Aufteilung der Sc…

Über die Ankunft und die Mentalität der Mexikaner, wie ich sie bislang erfahren durfte.

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„Ay Ay, Ay Ay, canta y no llores“ (es. für „…singe und weine nicht“), waren eine der ersten Worte, mit denen Wir am Flughafen in Mexiko-Stadt empfangen wurden. Allein diese paar Worte beschreiben bereits ein sehr großes Stück der Mentalität der Mexikaner, denen ich bislang begegnen durfte: Die Lebensfreude.
Doch fangen wir am Anfang der ganzen Reise an und arbeiten und chronologisch durch die erste Woche hier in Mexiko.
Es war Donnerstag, der 2.8.2018, als eine Boeing 747 aus Frankfurt in Mexiko-Stadt landet. Aus diesem Flieger steigen fünf junge Menschen aus, die zwar wissen, dass sie in Mexiko gelandet sind, aber sie haben es weder realisiert, noch sind sie in Mexiko angekommen. Davon zu sprechen angekommen zu sein, wird wahrscheinlich erst in zwei bis drei Monaten möglich sein.
Durch die Pass- und Visakontrolle hin zur Gepäckausgabe. Diese war im Flughafen so, dass man bereits die Personen, die draußen warteten, sehen konnte. Unser Empfangskomitee stand bereit und die Aufregung…

Über die Gedanken, die Sorgen und die Vorfreude während des Fluges

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Wind Nord/Ost, Startbahn Null-drei. Draußen schreien die Turbinen.
Die ersten drei Stunden des Fluges haben wir hinter uns gebracht.
Hier über den Wolken scheint die Freiheit grenzenlos, alle Ängste, alle Sorgen, denken wir, sind darunter verborgen und dann, alles was uns groß und wichtig erscheint, ist plötzlich nichtig und klein.
Diese Zeilen liegen bei einem Blick aus dem Fenster in 9755m Höhe nicht fern.
Doch was liegt dort unter den Wolken verborgen? Was haben wir vor etwas mehr als 3000 km darunter gelassen und was erwartet uns unter diesem weißen Zwischenboden in etwa 6500 km?
Es sind die Erinnerungen, die Wehmut und Sehnsucht, die unsere Gedanken auf der einen Seite ausmachen. Dem gegenüber steht die Vorfreude. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die uns erwarten, halten die anderen Gefühle ein wenig im Zaum.
Ein kleiner Bericht über die Sorgen und die Vorfreude.
So richtig begann der Abschied, als die beiden Vorbereitungsseminare vorbei waren. Wir haben im Rahmen unseres zw…

Über Mexiko, die Partnerschaften, Cardonal und meine Aufgaben

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Wo genau gehe ich hin? – Cardonal, Mexiko
Wie sie wahrscheinlich schon der Startseite, dem Titel und auch Ihrem Vorwissen entnommen haben, wird meine zukünftige, temporäre Heimat Mexiko sein.

Mexiko liegt, entgegen der meisten Einschätzungen, weder in Süd- noch in Mittelamerika. Das Land gehört nominell zu Nordamerika. Die 3144 km lange Grenze zu den USA hat ihren nördlichsten Punkt bei 32° Nord und 114° West, was nur 4° südlich von Gibraltar ist. Der südlichste Punkt Mexikos liegt auf der grenze zwischen Mexiko und Guatemala bei 14° Nord und 92° West, was auf der Höhe des Senegalesischen Dakar liegt. Allein daran kann man abschätzen, wie groß Mexiko ist. 

Im Vergleich zu Deutschland ist Mexiko mit einer Fläche von 1.964.380km² fünfeinhalb Mal so groß, hat aber dafür mit ca. 124.574.000 Einwohnern nur rund eineinhalbmal so viele Einwohner. Dementsprechend ist viel Platz für Natur, was Mexiko zum Land mit der höchsten Biodiversität macht.
Hoffentlich werde ich diese Artenvielfalt während m…

Informationen über mich selbst

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Über michLiebe Leserinnen und Leser, 
einige von Ihnen werden mich noch nicht kennen und noch nicht wissen, wer zu Ihnen schreibt und wer nun in Cardonal, Mexico, ein Jahr lang leben und arbeiten wird. 
Falls diese Beschreibung auf Sie zutrifft, sind Sie herzlich eingeladen hier weiterzulesen. Wer mich schon kennt und sich gerade gedacht hat, eigentlich zu wissen wer ich bin, ist auch eingeladen diese Worte zu lesen, wird dann aber wahrscheinlich vieles bereits wissen. 
Nun aber zum Inhalt:
Mein Name ist Moritz Altenburger. Ich komme aus dem wunderschönen Recklinghausen im Süden des Bistums Münster. Ich bin am 14.Februar 2000 als fünftes Mitglied einer wunderbaren Familie geboren, habe demnach also zwei Geschwister, die beide älter sind als ich. 
Im Frühjahr diesen Jahres habe ich am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen mein Abitur absolviert. 

Während meiner Schulzeit war meine Freizeit stark durch die Arbeit in der SV als Klassen- und Schülersprecher, oder als Sporthelfer geprägt. 
Neben d…

Spenden

Sehr geehrte Leser*Innen,

während des FSJs werden wir Freiwillige in unseren Einsatzorten immer wieder kleine und große Projekte durchführen. Zur finanziellen Realisierung dieser Projekte, gibt es beim Bistum Münster einen Topf, aus dem wir Freiwilligen Geld für unsere Projekte bekommen können.

Dieser Topf muss gefüllt werden, sodass wir auch unsere Ideen umsetzen können.

Wir, die Freiwilligen des Bistums Münster, würden uns sehr über eine Spende von Ihnen freuen.

Bistumskasse Münster
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